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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 2

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K. F. gebietet dem Abt des Klosters Elchingen bei Androhung des Verlustes aller Rechte und Privilegien sowie der pene criminis lese maiestatis und der Acht, am kommenden Georgstag nach Köln ins Feld zu kommen, obwohl ein Aufgebot für den gleichen Tag nach Augsburg ergangen ist1, da König Maximilian in Brügge gefangengesetzt ist. Wenn das Unternehmen nicht zustande kommen, wird bald Frankreich, auf das Brügge seine Hoffnungen setzt, durch dieses gestärkt, die deutsche Nation gefährden. Der Kaiser erinnert an das Vorgehen bei Neuss bei der Belagerung durch Herzog Karl von Burgund2.

Originaldatierung:
Sechtzehenden tag des monads Marcty.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i.i.c. (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Kop.: Vidimus der Äbte Konrad von Wiblingen und Heinrich von Blaubeuren von 1494 Oktober 6 im BayHStA (Sign. KU Elchingen n. 282), S. 3/4, Perg. - Abschrift 15. Jh. ebenda (Sign. KL Elchingen n. 26), fol. 78v-79v, Pap.

Anmerkungen

  1. 1Vgl. Urkunde H. 2 n. 207.
  2. 2Neuss wurde 1474/75 belagert und erst durch ein Entsatzheer unter K. F. befreit, vgl. Bachmann, Deutsche Reichsgeschichte 2, S. 479ff.

Nachträge

Nachträge (1)

Nachtrag von Dr. Ulrich Rasche, eingereicht am 17.08.2012.

Eine ähnliche Urkunde mit gleichem Datum existiert auch für das Kloster Kaisheim, Abschr. in: Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien, Reichshofrat, Antiqua 144/01 fol. 527r-529v.

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 2 n. 219, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1488-03-16_1_0_13_2_0_9347_219
(Abgerufen am 25.01.2020).