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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 2

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K. F. gebietet dem Abt Georg des Klosters Roggenburg bei der Strafe des Verlustes aller Privilegien und Freiheiten, Renten, Zinsen, Nutzen und Gulten, keinem anderem als dem römischen Kaiser gehorsam zu sein, da Ludwig von Habsberg mit Gewalt versucht hat, das Kloster in die Hand und Gewalt des Herzogs Georg von Bayern zu bringen1, obwohl seit Menschengedenken dem Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm der Schutz und Schirm über das Kloster übertragen ist, bis in letzter Zeit der K. einen seiner Diener damit beauftragt hat2.

Originaldatierung:
Zwenundtzweintzigisten tag des monets Decembris.

Überlieferung/Literatur

Kop.: Vidimus von K. Maximilian I. von 1495 August 1 im BayHStA (Sign. KU Roggenburg n. 98), S. 9/103, Perg.

Anmerkungen

  1. 1Diese Vorgänge stehen im Zusammenhang mit den besonders engen Beziehungen zwischen Erzherzog Siegmund von Tirol und den bayerischen Landesfürsten, vgl. dazu Spindler, Hdb. d. bayer. Gesch. II, S. 287-291.
  2. 2Vgl. Urkunde H. 2 n. 194.
  3. 3In dem Libell sind neben mehreren Friedrichurkunden noch folgende Urkunden vidimiert: Bischof Konrad von Augsburg von 1160, Konrad von Eberstall von 1294 April 4, Heinrich von Schongau und Berthold Bitschelin von 1294 April 4, Burkhart von Ellerbach und sein Sohn von 1331 Juni 22, K. Siegmund von 1434 März 24, K. Siegmund 1434 März 24. Auf jedem Blatt ist am unteren Rand vermerkt: Ex mandato (oder commissione) reverendissimi domini d. Berchtoldi archiepiscopi Maguntinensis archicancellary etc. Sixtus Olhafen regius secretarius scripsit.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 2 n. 199, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1486-12-22_1_0_13_2_0_9327_199
(Abgerufen am 23.09.2021).