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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 2

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K. F. erklärt ein Ladungsgebot für Propst, Dechant und Kapitel von Chiemsee für gegenstandslos, da weder der Fiskalprokurator noch sonst jemand auf den Ladungsbrief Klage gegen Chiemsee geführt hat. Dem Propst, Dechant und Kapitel von Chiemsee war im kaiserlichen Kammergericht vom 25. Mai unter der Leitung des Erzbischofs Adolf von Mainz vorgeworfen worden, die Erfüllung der Ersten Bitten für Simon Wolff, nämlich die Pfarrkirchen von Prutting und Kirchbichl1, nicht angenommen und ausgeführt zu haben.

Originaldatierung:
Sechsten tag des monads Junii.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i. - KVv: Urteilsbrief Kyemsee (rechter Rand).

Überlieferung/Literatur

Org. im BayHStA (Sign. KU Herrenchiemsee 1474 Juni 6), Perg., S 18 mit wachsfarbenem S 16 an Ps.

Anmerkungen

  1. 1Sowohl Prutting als auch Kirchbichl gehören zu jenen Pfarrkirchen, die in der Salzburger Diözese liegen, aber dem Archidiakonat von Chiemsee unterstehen, vgl. ein Verzeichnis dieser Kirchen von 1440 bei Wallner, Das Bistum Chiemsee im Mittelalter, S. 214/215. Prutting gehört zum ältesten Besitz des Klosters Herrenchiemsee, der schon in einer Urkunde von Erzbischof Eberhard I. (zwischen 1154 und 1157 entstanden) bestätigt wird, Salzburger UB 2, n. 308.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 2 n. 152, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1474-06-06_1_0_13_2_0_9280_152
(Abgerufen am 23.11.2020).