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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 2

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K. F. verleiht dem Abt Gerwig des Reichsstiftes Kempten die Regalien, Lehen und werntlicheit mit aller Zugehörung, wie sie seine Vorgänger hatten, da der Abt wegen verschiedener Geschäfte und wegen der Unsicherheit der Wege nicht zum kaiserlichen Hof kommen wollte, um sie persönlich zu empfangen. Daher soll er dem Kardinal Peter, Bischof von Augsburg, an des Kaisers statt bis zum nächsten St. Michaelstag die üblichen Gelübde und Eide leisten1. Außerdem bestätigt der K. alle Rechte und Privilegien des Klosters, die von römischen Kaisern und Königen herrühren. Pön 100 Mark Gold, halb in die Kammer und halb dem Abt und Konvent zu zahlen.

Originaldatierung:
Mittichen nach sannt Veits tage.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.p.d.i. Ulricus Weltzli vicecanc. - KVv: Rta Stephanus Kolbegk (Blattmitte).

Überlieferung/Literatur

Org. im BayHStA (Sign. KU Kempten n. 696), Perg., S an grün-purpurner Ss (S verl.). - Kop.: 2 Abschriften 17./18. Jh. ebenda (Sign. w. o.), Pap. - Vidimus des Hofrichters zu Augsburg von 1459 Mai 16 ebenda (Sign. KU Kempten 696a), Perg. - Kopialbuch von 1761 ebenda (Sign. KL Kempten M. B. Lit. 47) fol. 101r-105v, Pap. - Kopialbuch 16./17. Jh. ebenda (Sign. KL Kempten n. 224) fol. 177r, Pap.

Reg.: Chmel n. 3387.

Anmerkungen

  1. 1Es ist vielleicht ein interessantes Detail am Rande, daß gerade Peter von Schaumburg dem nachmaligen Abt Gerwig von Sulmentingen die Abtwürde streitig machen wollte, vgl. Germania Benedictina 2, S. 130.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 2 n. 56, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1455-06-18_1_0_13_2_0_9184_56
(Abgerufen am 08.12.2019).