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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 2

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Kg. F. bestätigt dem Abt Johann des Klosters Waldsassen, daß für einen Hof, genannt die Propstei zu Hohenstein1, der an andere Güter des Klosters angrenzt und von diesem mit dem Einverständnis des zuständigen Landesfürsten und Bischofs gekauft wurde - was vom Kg. gleichzeitig bestätigt wird -, die gleichen Rechte und Privilegien gelten sollen, wie sie der Kg. schon vordem für alle anderen Besitzungen des Klosters bestätigt hat2. Auch soll der Hof von allen Vogteirechten frei bleiben. Pön 10 Mark Gold, halb in die Kammer und halb dem Abt, Konvent und Kloster zu zahlen.

Originaldatierung:
Donerstag nach des heiligen Creuts tag exaltacionis.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.r. d. Gaspar canc. ref. Wilhelmus Tatz. - KVv: Rta Jacobus Widerl (Blattmitte).

Überlieferung/Literatur

Org. im BayHStA (Sign. KU Waldsassen 1444 September 17), Perg., S 8 mit rotem S 13 an grün-purpurner Ss. - Kop.: Insert in einer Urkunde des Abtes Siegmund des Klosters Tepl von 1461 April 29 ebenda (Sign. KU Waldsassen 1461 April 29/1), Perg. - Abschrift 17./18. Jh. ebenda (Sign. KL Waldsassen n. 16a), fol. 232v-233r, Pap. - Abschrift 18./19. Jh. ebenda (Sign. KL Waldsassen n. 107 II), Pap.

Reg.: Chmel n. 1748.

Anmerkungen

  1. 1Waldsassen hat die Propstei Hohenstein mit der Dörfergruppe um Frauenreuth und Großkonreuth erst im Jahre 1442 vom Kloster Reichenbach am Regen erworben, vgl. Handbuch der Geschichte der böhmischen Länder 2, S. 31.
  2. 2Vgl. Urkunde H. 2 n. 9 und n. 10.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 2 n. 18, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1444-09-17_1_0_13_2_0_9146_18
(Abgerufen am 19.08.2019).