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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 19

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K. F. benachrichtigt Bürgermeister und Räte der Stadt Ulm und der mit ihr vereinten Städte unter Hinweis auf seine vormals in ihrer Auseinandersetzung mit Hans von Rechberg von Hohenrechberg ergangene Ladung1 von der Ernennung Bf. Gottfried von Würzburg zum ksl. Kommissar und befiehlt ihnen, nach Erhalt dieses Briefes nichts weiter gegen Hans von Rechberg zu unternehmen, solange die Sache rechtlich nicht entschieden ist und stellt Zuwiderhandlungen unter seine und des Reichs schwere Ungnade sowie die dafür in der Reformation2 vorgesehenen Pönen. Sollten sie diesem seinem Gebot folgen, fordert er sie auf, dies stellvertretend für alle durch besiegelten Brief der Stadt Ulm der Gegenpartei innerhalb von zehn Tagen nach Erhalt dieses Briefes mitzuteilen und weist abschließend darauf hin, daß er Hans von Rechberg Gleiches verkündet und befohlen hat.

Originaldatierung:
Am frytag vor sant Symon und Judas tag ap(osto)lor(u)m (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Kop.: Enthalten in dem von Bf. Gottfried von Würzburg in registers form ausgestellten Bericht über das Kommissionsverfahren von dinstag nachst nach dem sonntage Vocem jocunditatis 1454 (Mai 28), der abschriftlich überliefert ist im StA Nürnberg (Sign. Rst. Nürnberg, Ratschlagbücher Nr. 8* fol. 27v -28r und fol. 28v -29r), Pap. (15. Jh.).

Verzeichnet im NBR n. 4895.

Lit.: Germania Sacra Würzburg 2 S. 176.

Anmerkungen

  1. 1Siehe n. 383.
  2. 2Die sog. "Reformatio Friderici" von 1442 August 14 (Regg.F.III. H. 4 n. 41).

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 19 n. 402, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1453-10-26_3_0_13_19_0_404_402
(Abgerufen am 28.09.2021).