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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 19

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K. F. belehnt auf Bitten der armen Leute zu dem armusen zu Nürnberg, Zwölfbrüder genannt, nach dem Tod des vormals von ihm belehnten Peter Mendels d. Ä.1 dessen Sohn Peter Mendel d. J. als deren Lehnsträger für zwei reichslehenbare Höfe zu Günthersbühl (Gunderspuhel), die sich im erblichem Besitz des Hans Hag und des Heinz Schütz (Schutzen) befinden, mit allen Rechten und Zubehör, verleiht ihm daran, war er ihm von Recht zu verleihen hat, jedoch unbeschadet der Lehenschaft von Kaiser und Reich sowie der Rechte anderer und gebietet Peter den gewöhnlichen Lehnseid bis sannd Johannss tag zu sunewenden (Juni 24) gegenüber Werner von Parsberg, Schultheiß zu Nürnberg, abzulegen.

Originaldatierung:
An mittichen nach dem suntag Misericordiadomini.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i. Ulricus Weltzli. - KVv: Rta Stephanus Kolbeck (Blattmitte).

Überlieferung/Literatur

Org. im im StadtA Nürnberg (Sign. A 1 sub dat.), Perg., rotes S 18 in wachsfarbener Schüssel mit rotem S 16 rücks. eingedrückt an Ps.

Reg.: CHMEL n. 3045.

Lit.: GOLDMANN, Zur Geschichte der Mendelschen Zwölfbrüderstiftung, S. 7-60.

Anmerkungen

  1. 11449 März 4 (Regg.F.III. H. 14 n. 458). Dort ist allerdings nur von einem reichslehnbaren Hof zu Günthersbühl die Rede.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 19 n. 351, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1453-04-18_2_0_13_19_0_351_351
(Abgerufen am 23.04.2021).