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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 19

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K. F. teilt Bürgermeistern und Rat der Stadt Nürnberg eine Klage der Anna, Frau seines Dieners Sebald Pfinzing, mit. Danach sei ihr Mann auf Veranlassung der beiden Bürgermeister Karl Holzschuher und Peter Mendel sowie zahlreicher anderer aus dem Rat durch die Stadtknechte gefangengenommen, in einen Turm verbracht und dort einen Monat swerlich gehalten worden. Während der Gefangenschaft habe man ihm seine Schlüssel abgenommen, damit sein heimlich gemech geöffnet und die darin befindlichen Briefschaften samt Siegel entnommen. Außerdem sei er gezwungen worden, sich schriftlich zu verpflichten, für zwei Jahre in der Stadt Rothenburg o.d.T. (Rotemburg auf der Tawber) seinen Wohnsitz zu nehmen. Er lädt sie daher auf den 45. Tag nach Erhalt dieses Briefes bzw. den nächsten darauf folgenden Gerichtstag peremptorisch vor sich und weist sie darauf hin, daß auch bei Abwesenheit auf Erfordern des Klägers verhandelt werden wird.

Originaldatierung:
Am sechzehenden tag des moneds Aprilis.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i. Ulricus Weltzli. - KVv: P(rese)ntata in vig(ilia) trinit(atis) 1453 (Empfängervermerk auf der Rückseite).

Überlieferung/Literatur

Org. im StA Nürnberg (Sign. Rst. Nürnberg, Urkunden des 7-farbigen Alphabets Nr. 2313), Pap., rotes S 18 rücks. aufgedrückt (stark zerstört).

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 19 n. 349, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1453-04-16_2_0_13_19_0_349_349
(Abgerufen am 27.02.2020).