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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 19

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Kg. F. wirft Bf. Johann von Eichstätt vor, die Bürger der Stadt Weißenburg ungeachtet des kgl. Verbots1 wegen angeblicher Übergriffe auf das Kloster Wülzburg weiterhin mit geistlicher Gerichtsbarkeit zu verfolgen. Weil dadurch die von kgl. Machtboten, Fürsten und deren Räten mit großer Mühe zustandegebrachte und für den Frieden im Reich unabdingbare Bamberger Richtung gefährdet wird, befiehlt er ihm, nicht weiter gegen die von Weißenburg zu prozessieren, die Bamberger Richtung zu achten und etwaige Ansprüche zur rechtlichen Klärung an ihn zu richten.

Originaldatierung:
Am montag nach dem suntag Jubilate (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Kop.: Abschrift im Historischen Archiv des GNM Nürnberg (Sign. Rst. Nürnberg II/11 fol. 52v -53v), Pap. (15. Jh.).

Das Mandat wurde durch Vermittlung der Nürnberger Gesandten am kgl. Hof erwirkt und den Weißenburgern mit Schreiben des Nürnberger Rats von 1451 Juni 11 übermittelt (StA Nürnberg, Sign. Rst. Nürnberg, Briefbücher Nr. 21 fol. 312r).

Lit.: LEIDEL, Wülzburg S. 162f.

Anmerkungen

  1. 1Siehe n. 83.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 19 n. 162, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1451-05-17_2_0_13_19_0_162_162
(Abgerufen am 10.07.2020).