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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 18

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K.F. erklärt Abt und Konvent von Millstatt, daß er in seinen erblichen lannd einen gemainen anslag zur Bezahlung von soldner und annder erhoben hat, als er als naturlich erbherr zusammen mit seiner Frau (Eleonore) und seinem Sohn (Maximilian) trotz der Vermittlung Kg. (Georgs) von Böhmen in der Wiener Burg festgehalten worden war. Er fordert sie auf, bis zum kommenden mittervasten (März 20) 100 fl. ung. an seinen Rat Sigmund Kreuzer, Verweser der Hauptmannschaft (von Kärnten), und Jakob von Ernau, Pfleger zu Karlsberg und Vitztum in Kärnten, die entsprechend instruiert wurden1, zu bezahlen, wobei der Betrag entweder vollständig in Gold óder je zur Hälfte in Gold und Geld mit einem Wechselkurs von 9 Sch. Pf. pro Gulden zu entrichten ist. Um die Zahlung zu gewährleisten, hat er Kreuzer und Ernau sowie Konrad von Kraig, Wilhelm Schenk von Osterwitz und seinem Rat Christoph Ungnad, Bggf. von Obercilli, befohlen2, Leute und Güter des Klosters aufzuhalten, bis die Steuer gezahlt ist.

Originaldatierung:
An mittichen sannd Appolonien tag.
Kanzleivermerke:
KVr: C.d.i.i.c. – l(e)c(ta) (Plica, unteres rechtes Eck).

Überlieferung/Literatur

Org. im HHStA Wien (Sign. AUR 1463 II 9), Pap., rotes beschäd. S3 rücks. aufgedr. Reg.: TOMASCHEK , Regesten n. 404. Lit.: WEINZIERL-FISCHER, Geschichte Millstatts S. 64; WEBERNIG, Landeshauptmannschaft S. 162; FRÄSS-EHRFELD, Geschichte Kärntens 1 S. 572.

Kommentar

Vgl. dazu nn. 310 und 311.

Anmerkungen

  1. 1Siehe n. 307.
  2. 2Siehe n. 308.
  3. 3Durchmesser des Siegels war 5,5 cm; deshalb handelte es sich vermutlich um ein S 19 oder S 20.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 18 n. 309, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1463-02-09_3_0_13_18_0_309_309
(Abgerufen am 24.05.2019).