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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 18

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K.F. gebietet Richter, Rat und Bürgern der Stadt Bruck a.d. Mur, die Salzburger Bürger zu Pettau bezüglich der Maut wie inwoner des Fürstentums Steyr zu behandeln, wenngleich der brief1, den die Stadt vom Kaiser erhalten hatte, besagt, daß von allen auslenndern, die Tuchwaren durch das Fürstentum und die Stadt Bruck führen, pro Saum 20 Pf. Maut einzuheben sind. Nach der Bitte Eb. Sigmunds von Salzburg, diese Regelung für seine Untertanen aufzuheben, war vom Kaiser ein Rechtstag auf sand Bertelmees tag nachstvergangen (1458 August 24) festgesetzt worden2, zu dem die Vertreter der Stadt aber nicht erschienen waren. Nachdem eine Einigung zwischen ihm (K.F.) und Eb. Sigmund von Salzburg über die vier Schlösser (Arnfels, Neumarkt bei Friesach, Loschenthal und Lavamünd) erzielt worden war3, hatte er der Forderung des Eb. stattgegeben. An erichtag nach sannd Leonharts tag.

Kanzleivermerke:
KVr: C.d.i.i.c.

Überlieferung/Literatur

Org. im HHStA Wien (Sign. AUR 1458 XI 7), Perg., rotes S 19 rücks. aufgedr. Druck: CHMEL , Materialien Bd. 2 n. 132. Reg.: CHMEL n. 3656; LICHNOWSKY (-BIRK) n. 124; QGStW I/8 n. 15678. Lit.: MUCHAR, Geschichte der Steiermark 8 S. 7 (irrig zu November 4).

Anmerkungen

  1. 1Siehe n. 69.
  2. 2Siehe n. 38.
  3. 3Siehe n. 46.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 18 n. 72, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1458-11-07_4_0_13_18_0_72_72
(Abgerufen am 12.04.2021).