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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 17

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K.F. bestätigt Priorin und Konvent des Zisterzienserinnenklosters Deimbach (Daimbach) in der Diözese Mainz alle von früheren Kaisern und Königen sowie von anderen Fürsten und Herren erteilten Privilegien und Rechte, namentlich die ihrem Gotteshaus gehörenden Quecksilberbergwerke, und nimmt sie mit ihren Leuten und Gütern in seinen und des Reiches besonderen Schutz. Der K. gebietet allen geistlichen und weltlichen Fürsten etc. die Beachtung dieses Privilegs bei seiner und des Reiches schweren Ungnade, den in den Urkunden seiner Vorgänger genannten Strafen sowie einer je zur Hälfte der ksl. Kammer und dem Kloster zufallenden Pön von 40 Mark Gold.

Originaldatierung:
An sanct Erhards tag (nach Kop.).
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.p.d.i. Vllricus Welzli canc. (nach Kop.)

Überlieferung/Literatur

[Org. im Universitätsarchiv Heidelberg] – Kop.: Abschrift im LA Speyer (Sign. A1 Nr. 538), Pap. (17. Jh.). Erwähnt bei SILBERSCHMIDT , Regelung Bergwesen S. 17. Lit.: SILBERSCHMIDT, Regelung Bergwesen; SCHMIDT, Bergbau.

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 17 n. 126, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1460-01-08_1_0_13_17_0_127_126
(Abgerufen am 16.12.2019).