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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 17

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K.F. bestätigt Bürgermeister, Rat und Bürgern der Stadt Kaiserslautern alle von früheren Kaisern und Königen gewährten Privilegien und Rechte und bestimmt insbesondere, daß die von Kaiserslautern nicht pfandbar sein sollen für fremde Schulden und daß sie, ihre Nachkommen und Güter von niemandem für Schulden von Kaisern und Königen oder ihrer Pfandherren1, der Pfgff. gepfändet und geschädigt werden dürfen. Er gebietet allen geistlichen und weltlichen Fürsten etc. die Beachtung dieser Bestätigung und Freiheit bei seiner und des Reiches schweren Ungnade und den in den Briefen und Privilegien genannten Strafen.

Originaldatierung:
Am samstag nach sanct Peter und Paulus tag der heiligen zwolffbotten (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Org. im bearbeiteten Bestand nicht überliefert, der Kop. zufolge mit anh. S. – Kop.: Durch den öff. Notar Johannes Jakob Joseph Diel am 2. Oktober 1771 beglaubigte Abschrift im LA Speyer (Sign. F1 Nr. 23 S. 439-442), Pap. – Durch den öff. Notar Johannes Jakob Joseph Diel am 8. Juli 1772 beglaubigte Abschrift ebd. (Sign. ebd. Nr. 24 fol. 56r -58v, hier: 56r -58r), Pap. (18. Jh.). – Überliefert als Reg. ebd. (Sign. A2 Nr. 1225/1 fol. 2r), Pap. (17. Jh.). Reg.: CHMEL n. 3076; UB Kaiserslautern 3 S. 80 n. 26.

Anmerkungen

  1. 1Kaiserslautern war seit 1375 an die Pfgff verpfändet (UB Kaiserslautern 2 n. 274ff.).

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 17 n. 94, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1453-06-30_1_0_13_17_0_95_94
(Abgerufen am 24.11.2020).