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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 17

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Kg.F. bestätigt eine inserierte Ordnung für die Stadt Kaiserslautern von 1440 Oktober 131, die ihm Pfgf. Otto (I.) (von Mosbach) als Vormund des Pfgf. Ludwig (IV.) bei Rhein hat vorbringen lassen, und die Otto im Namen Ludwigs, dem die Stadt von den Vorgängern des Kg. am Reich verpfändet wurde2, mit Rat der pfgfl. Räte errichtet hat. Der Kg. behält sich und dem Reich die Lösung der Pfandschaft vor, verfügt die immerwährende Gültigkeit der Ordnung und gebietet Rat, Gemeinde, gedihen sowie allen jetzigen und künftigen Bürgern und Einwohnern zu Kaiserslautern deren Beachtung bei seiner schweren Ungnade sowie einer je zur Hälfte der kgl. Kammer und Pfgf. Ludwig zufallenden Pön von 20 Mark Gold.

Originaldatierung:
An sand Jacobs tag im snied (nach Kop.).
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.r Conrad(us) p(re)p(osi)tus Wienn(ensis) canc. – KVv: Rta Jacobus Widerl.3

Überlieferung/Literatur

[Org. im HStA München] – Kop.: Abschrift im LA Speyer (Sign. A2 Nr. 1225/2), Pap. (18. Jh.) (teilweise lückenhaft, unser Reg. ergänzt nach dem Org. im HStA München). Druck: CHMEL , Anhang n. 8; HILLEMANN , Stadtordnung S. 83-89. Reg.: CHMEL n. 330; LICHNOWSKY(-BIRK) 6 n. 252.

Anmerkungen

  1. 1Druck: DOLCH/MÜNCH , Lauterer Gericht S. 331-334.
  2. 2Kaiserslautern war seit 1375 an die Pfgff. verpfändet (UB Kaiserslautern 2 n. 274ff).
  3. 3KVr und KVv nach dem Org. im HStA München.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 17 n. 10, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1441-07-25_1_0_13_17_0_10_10
(Abgerufen am 30.11.2020).