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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 16

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K.F. bekennt für sich und seine Erben, den Brüdern Viktorin, Heinrich d. Ä. und Heinrich d. J. genannt Hinko, Hzz. von Münsterberg und Gff. von Glatz, 4000 fl. ung. und Dukaten zu schulden, und verspricht, diese Summe von sannd Mertten tag schierstkunftigen (Nov. 11.) an binnen eines Jahres durch Hinterlegung bei Kf. Albrecht von Brandenburg zurückzuzahlen.1

Originaldatierung:
An suntag Oculi in der vasten.
Kanzleivermerke:
KVr: C.d.i.i.c. KVv: Rta (Blattmitte).

Überlieferung/Literatur

Org. im LA Oranienbaum (Sign. UGAR II n. 773), Perg., rotes S 21 in wachsfarbener Schüssel mit rücks. eingedrücktem wachsfarbenem S 16 an Ps. Kop.: Abschrift ebd., Pap. (16. Jh.). Reg.: CHMEL n. 6845; Regesten Zerbst n. 773.

Anmerkungen

  1. 1Die Rückzahlung der Summe ist nicht erfolgt. Die Hzz. von Münsterberg übertrugen den ksl. Schuldbrief mit den darin enthaltenen Ansprüchen am 17. Mai 1486 ihren Söhnen bzw. Neffen Albrecht und Georg von Münsterberg, die ihn am 3. April 1489 ihrer Mutter Ursula, geborener Markgräfin von Brandenburg, überantworteten. Margareta, die Tochter Heinrichs d. Ä. von Münsterberg und Gemahlin Fürst Ernsts von Anhalt, versuchte noch 1530 vergeblich, den schuldigen Betrag von K. Karl V. einzufordern, vgl. Regesten Zerbst n. 1023 und 1091.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 16 n. 122, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1474-03-13_1_0_13_16_0_122_122
(Abgerufen am 27.11.2021).