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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 14

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Kg. F. teilt Werner von Parsberg, Schultheiß zu Nürnberg, mit, daß er die Klage des Hans Feurer und seiner Frau Margarethe gegen Bürgermeister und Rat der Stadt Nürnberg, nachdem er Nürnberg bereits vorgeladen hatte, auf Wunsch beider Parteien an ihn verwiesen habe.1 Er gebietet ihm, beiden Parteien auf Erfordern der Nürnberger alsbald schriftlich einen Rechttag2 zu setzen und die Parteien mit sieben Ratspersonen aus Rothenburg ob der Tauber (Rotemburg uff der Thuber), Windsheim (Wynsheim) und Weißenburg, die er ungeverlich zu solichem rechten als Beisitzer auswählen soll, zu verhören und schließlich gütlich oder rechtlich zu entscheiden.

Originaldatierung:
An fritag vor unser lieben Frawen tag purificacionis (nach Kop.).
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.r. (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Org. im bearbeiteten Bestand nicht überliefert, der Kop. zufolge Pap. mit rücks. aufgedrücktem S. – Kop.: Notariatsinstrument3 des öff. Notars Jakob Kraus (Krawß), Kler. des Würzburger Bistums, von 1446 Februar 9 ebd. (Sign. Rst. Nürnberg, Urkunden des 7-farbigen Alphabets Nr. 1863), Perg.

Anmerkungen

  1. 1Siehe n. 330.
  2. 2Ausweislich der Vollmacht des Nürnberger Rates für Ulman Hegnein und Leonhard Mendel von 1446 Juli 23 war dieser Tag vom Schultheiß auf den 26. Juli anberaumt worden (StA Nürnberg, Sign. Rst. Nürnberg, Briefbücher Nr. 18 fol. 8r).
  3. 3Das Notariatsinstrument wurde auf Wunsch des Nürnberger Prokurators Erhart Gyner (Gyener) zu Wien in der Herberge zum Goldenen Hirsch (zum guldein hirß) aufgesetzt und bezeugt von dem Nürnberger Bürger Sebald Geuder und Wolfgang Winter, beide Laien aus dem Bamberger bzw. Passauer Bistum.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 14 n. 331, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1446-01-28_2_0_13_14_0_331_331
(Abgerufen am 20.04.2021).