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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 14

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Kg. F. bekennt, da er als Kg. von amptes wegen frid und gemach zu gewährleisten habe, daß er den zwischen Mgf. Friedrich (II.) von Brandenburg, Kf. und hauptmann der sachen, den Hzz. Johann (IV.) von Bayern(-München) und Heinrich (IV.) von Bayern(-Landshut), den Gff. Ludwig, Johann, Ulrich und Wilhelm von Oettingen und den Bürgermeistern, Räten und Gemeinden der Städte Rothenburg ob der Tauber, Donauwörth (Swebischen Werde), Nördlingen, Dinkelsbühl, Weißenburg, Bopfingen und besonders zwischen Bf. Leonhard von Passau und der Stadt Passau, Bf. Albrecht von Eichstätt und allen ihren Helfern und Helfershelfern einerseits und den Hzz. Ludwig d. Ä. (VII.) von Bayern(-Ingolstadt), Gf. von Mortain, und dessen Sohn Ludwig d. J. (VIII.) von Bayern(-Ingolstadt), Gf. von Graisbach, und allen deren Helfern und Helfershelfern andererseits von K. Sigmund gebotenen und von diesem bis zum Sonntag nach sand Jacobs tag (Juli 31) erstreckten Frieden1 zu den gleichen Bedingungen um drei volle Jahre, beginnend mit Sonnenaufgang am Sonntag nach sand Jacobs tag (Juli 31) verlängert habe, während dieser Zeit keine Partei der anderen Schaden zufügen soll. Der Kg. gebietet den Parteien insgesamt und jedem einzelnen von ihnen bei Verlust seiner und des Reiches Huld, den Frieden einzuhalten, und erklärt, bei Zuwiderhandlungen denjenigen, die den Frieden wahren, Hilfe zu leisten und von denen, die den Frieden mißachten eine Pön von 200 Mark Gold, die je zur Hälfte der kgl. Kammer und den Friedenswahrern zufallen soll, einzutreiben.

Originaldatierung:
An unser lieben Frawn tag visitacionis (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Kop.: Abschrift im StA Nürnberg (Sign. Rst. Nürnberg, Ratskanzlei, A-Laden 145 Nr. 2), Pap. (15. Jh.). Reg.: CHMEL n. 85; RTA 15 S. 499f. n. 271 Anm. 4 (nach dem Org. im HStA München). Nach RR O fol. 16v ergingen gleichlautende Stücke an Hz. Ludwig (VIII.) von Bayern(-Ingolstadt), Hz. Heinrich (IV.) von Bayern(-Landshut), Mgf. Friedrich von Brandenburg und Bf. Leonhard von Passau. Lit.: RIEZLER, Geschichte von Baiern 3 S. 335ff.; KREMER, Die Auseinandersetzungen um das Herzogtum Bayern-Ingolstadt 1438-1450 S. 257 und passim.

Anmerkungen

  1. 1Ein erstes, auf vier Jahre befristetes Friedensgebot, erging durch K. Sigmund 1422 Oktober 2 (RI XI n. 5306). Jährliche Verlängerungen durch diesen finden sich zu 1426 Oktober 6, 1427 Juli 5, 1430 Oktober 21, 1434 September 22 und 1435 August 12 (RI XI n. 6769, 6933, 7891/92, 10821, 11169). Zuletzt wurde die Frist auf vier Jahre, von 1436 Juli 29 bis 1440 Juli 31, verlängert; vgl. dazu die ausführlichen Erläuterungen von HÖDL zu der von ihm zu 1438 zwischen Mai 10 und 30 erschlossenen Bestätigung Kg. Albrechts II. (RI XII n. 64).

Registereinträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 14 n. 25, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1440-07-02_1_0_13_14_0_25_25
(Abgerufen am 23.10.2019).