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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 14

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Kg. F. gebietet Bürgermeistern, Rat und Bürgern der Stadt Nürnberg, die am vergangenen sant Michels tag (1439 September 29) an die kgl. Kammer zu zahlende halbe Judensteuer dem Erbmarschall Heinrich von Pappenheim zu entrichten1, und quittiert ihnen und ihren Juden gleichzeitig mit dieser Anweisung die erfolgte Bezahlung.

Originaldatierung:
Am freytag vor sant Philips und Jacobs tage.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.r. Hermannus Hecht. – KVv: Rta Jacobus Widerl (Blattmitte); Judenstewr anno xlo (Empfängervermerk auf der Rückseite).

Überlieferung/Literatur

Org. im StA Nürnberg (Sign. Rst. Nürnberg, 35 neue Laden Nr. 968), Perg., rotes S 11 in wachsfarbener Schüssel mit rücks. für das Sekret vorgesehenen, jedoch leergebliebenen Vertiefung an Ps. Die Auszahlungs- und Buchungsmodalitäten sind ausführlich festgehalten im StA Nürnberg (Sign. Rst. Nürnberg, Nürnberger Stadtrechnungen Nr. 12 fol. 192r-v). Reg.: CHMEL n. 20; WIENER , Regesten zur Geschichte der Juden 1 S. 78 n. 1. Lit.: HEINIG, Reichsstädte S. 99; MÜLLER, Juden S. 73.

Anmerkungen

  1. 1Damit wurde die von Kg. Albrecht II. 1439 Juni 29 (RI XII n. 1041) nach dem Tod des Pfandherrn, Haupt von Pappenheim, vorgenommene Übertragung der halben Judensteuer an Kaspar Schlick gegenstandslos. Noch anläßlich der Bestätigung von 200 fl. dieser Judensteuer, die Schlick von Albrecht von Colditz abgelöst hatte, wurde die Pfandsumme dieser Hälfte von Kg. Albrecht 1439 September 7 (RI XII n. 1144) beträchtlich erhöht. Offenbar vermochten die Nachkommen des Pappenheimers ihre Ansprüche gegen Schlick durchzusetzen, vgl. HEINIG , Reichsstädte S. 99 Anm. 256.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 14 n. 5, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1440-04-29_1_0_13_14_0_5_5
(Abgerufen am 09.12.2019).