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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 13

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K.F. gebietet dem Kämmerer und dem Rat der Stadt Regensburg, zum Lobe Gottes, zum Trost der Christenheit und zum Nutzen des Reichs und ihrer eigenen Ehre ein geraisig volk von Berittenen und Fußknechten zusammenzustellen1, die zusammen mit anderen Reichsuntertanen unnsers kristenlichen glaubens feinden Widerstand leisten sollen, nachdem im Jahr 1454 zu sand Jorgen tag (April 23/24) in Regensburg und zu sand Michels tag (September 29) in Frankfurt2 in Gegenwart seiner Räte und Bevollmächtigten sowie etlicher Kurfürsten und Fürsten beschlossen wurde, im nächsten Sommer einen Kriegszug gegen die Türken zu unternehmen. Er fordert sie auf, dazu ihren Beitrag zu leisten, auch wenn es seitens früherer Kaiser und Könige keine entsprechende Aufforderung gegeben habe.

Originaldatierung:
An freytag vor dem suntag Reminiscere in der vasten (nach Kop.)
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i.i.c. (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Org. im bearbeiteten Bestand nicht überliefert, der Kop. zufolge Perg. mit rücks. aufgedr. ksl. S. Kop.: Vidimus des Abtes Johannes vom Schottenkloster St. Jakob zu Regensburg von 1472 März 14 im HHStA Wien (Sign. AUR sub dat. 1455 II 28), Perg., S des Ausst. samt Ps. ab und verloren.

Anmerkungen

  1. 1Im Unterschied zu anderen den Türkenfeldzug betreffenden Mandaten werden hier keine genauen Zahlen vorgeschrieben. Frankfurt hatte beispielsweise 200 Berittene und 300 Fußknechte zu stellen, die Eidgenossen 500 Berittene und 1000 Fußknechte, vgl. Regg.F.III. H. 4 n. 240 u. Regg.F.III. H. 6 n. 55.
  2. 2Zum Regensburger Reichstag vgl. RTA 19/1 S. 140ff., zum Frankfurter Tag s. Regg.F.III. H. 4 n. 236-239.

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 13 n. 320, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1455-02-28_1_0_13_13_0_321_320
(Abgerufen am 02.07.2020).