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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 13

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K.F. gewährt Hz. Sigmund von Österreich aus ksl. Machtvollkommenheit und mit ratte und rechter wissen zusätzlich das ander fatal für dessen Appellation gegen das Urteil Gf. Johanns von (Freiburg und) Neuenburg im Prozeß Hz. Ludwigs von Savoyen gegen die Stadt Freiburg im Uechtland1, da er in der Zeit des ersten Fatals die Appellation wegen anderer Reichsangelegenheiten nicht behandeln konnte, und sichert ihm deren fristgerechte Erledigung zu.2Mit unserm kuniclichen aufgedruckten insigel gebrechenhalb diezeit unsers keiserlichen insigels. Am dreyundzweintzigisten tag des monads mertze.

Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i. Udalricus Welczli.

Überlieferung/Literatur

Org. im HHStA Wien (Sign. AUR 1452 III 23), Pap., in Ermangelung des ksl. S mit rotem S 11 rücks. aufgedr. (unter Pap.). Reg.: CHMEL n. 2810; LICHNOWSKY (-BIRK) 6 n. 1650. Lit.: BÜCHI, Freiburgs Bruch S. 98ff.; BAUM, Habsburger S. 320ff.

Anmerkungen

  1. 1Laut Spruch von 1451 April 1 hatte Freiburg eine Strafe von 100.000 fl. an Hz. Ludwig von Savoyen zu zahlen; vgl. BÜCHI , Freiburgs Bruch S. 87f. Zu den freiburgisch-savoyischen Streitigkeiten vgl. auch die nn. 56, 71-75, 86-88 u. 206.
  2. 2Mit dem Eintritt Freiburgs in die savoyische Herrschaft im Juni 1452 und dem Verzicht Hz. Ludwigs auf die Geldstrafe erübrigte sich die Appellation.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 13 n. 236, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1452-03-23_1_0_13_13_0_237_236
(Abgerufen am 18.10.2019).