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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 13

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Kg.F. teilt Eb. Friedrich von Salzburg mit, daß dieser von Friedrich Zobelsberger auf Schadenersatz geklagt worden sei, und übersendet ihm auf beiliegendem zedel die Forderungen Zobelbergers1. Er fordert den Erzbischof auf, Zobelsberger unclaghafft zu stellen, um nicht weiter mit dessen Klagen belästigt zu werden.

Originaldatierung:
An freitag vor sannd Niclastag.
Kanzleivermerke:
KVr: C.d.r.i.c. KVv: Dem erwirdigen Fridreichen ertzbischoven zu Saltzburg unserm fürsten und lieben andechtigen (Adresse, Blattmitte). In causa Zobelsperg(er) (Blattmitte).

Überlieferung/Literatur

Org. im HHStA Wien (Sign. AUR sub dat. 1445 VI 28), Pap., rotes (wohl) S 12 als Verschluß rücks. aufgedr. (unter Pap., zerstört). Anbei liegen zwei Briefe Zobelbergers von 1449 Dezember 21, der eine an den Pettauer Hauptmann Wilhelm von Reisberg mit der Bitte, den Brief des Königs, den er am 17. Dezember erhalten habe, an den Erzbischof weiterzuleiten, der zweite an Eb. Friedrich von Salzburg, dem er den kgl. Brief übersendet und um schriftliche Mitteilung über dessen weiteres Vorgehen ersucht.2 Reg.: CHMEL n. 2597.

Anmerkungen

  1. 1Zu den Forderungen wegen strittiger Fischereirechte bei Lichtenwald an der Save vgl. Regg.F.III. H. 12 n. 205 u. n. 289; zur Vorgeschichte CHMEL , Geschichte 1 S. 294ff.
  2. 2Zu den weiteren unter dieser Sign. verwahrten Dokumenten in der Streitsache s. Regg.F.III. H. 12 n. 205, Anm. 2.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 13 n. 154, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1449-12-05_1_0_13_13_0_155_154
(Abgerufen am 25.11.2020).