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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 13

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Kg.F. erklärt aus kgl. Machtvollkommenheit und als Landesfürst einen geltbrief, den Lebel, der Jude von Laibach, von Jobst Schenk von Osterwitz über eine bestimmte Summe erhalten und an den Juden Weroch weitergegeben hat, mit insigiln und allen seinen puncten gantz tod, kraftlos und vernichtt, damit aus dessen Vorlage Jobst und dessen Erben kein Schaden und dem Juden und dessen Erben, oder wer immer den Schuldbrief besitzen sollte, weder mit gerichtt noch an gerichtt ein Nutzen entsteht. Er befiehlt daher allen Hauptleuten, Gff. etc. allen Amtleuten, Richtern, Judenrichtern, Bürgern sowie allen anderen Untertanen, denen dieser Brief gezeigt wird, daß Jobst und dessen Erben sowie deren Güter ynner oder ausser lannds weder mit recht noch an recht deswegen belangt werden dürfen.

Originaldatierung:
An mittichen vor dem palmtag
Kanzleivermerke:
KVr: C.d.r. Sig(ismundus) Rogend(orfer) lanndschr(eiber) Stirie.

Überlieferung/Literatur

Org. im HHStA Wien (Sign. AUR 1447 III 29), Perg., rotes S 12 in wachsf. Schüssel mit rücks. eingedrücktem roten S 13 an Ps. Lit.: HEINIG, Friedrich III./1 s. 225f. (zu den Schenken von Osterwitz).

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 13 n. 18, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1447-03-29_1_0_13_13_0_18_18
(Abgerufen am 25.02.2020).