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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 12

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Kg.F. bevollmächtigt seine Kanzler, Bf. Silvester von Chiemsee und Kaspar (Schlick), Herr von Weisskirchen1, in Frankfurt2 mit Eb. Friedrich von Salzburg oder dessen Gesandten in geistlichen und weltlichen Sachen zu verhandeln, Bündnisse zu schließen und alles zu tun, damit er (Kg.F.) und der Eb. bzw. dessen Stift versorgt werden und sie in der Kirchenfrage beieinander bleiben. Er verspricht, das Beschlossene zu halten und mit besiegelten Briefen zu bekräftigen. Wegen der Kirchenfrage habe er bereits mehrmals Gesandte zu Eb. Friedrich geschickt, worauf er von diesem gebeten wurde, Eb. und Stift darinne gnëdicleich zuversorgen. An sannd Bertelmes abent des heiligen zwelffboten.

Kanzleivermerke:
KVr: C.d.r.i.c.

Überlieferung/Literatur

Org. im HHStA Wien (Sign. AUR, 1446 VIII 23), Perg., rotes S 12 in wachsfarbener Schüssel mit rücks. eingedrücktem roten S 13 an Ps. – Kop.: Zwei Abschriften (18. Jh.) ebd. (Sign. Urkundenabschriften, Österreichische Urkunden, Karton 26, und Collationierte Copien, Karton 4). Reg.: CHMEL n. 2134.

Kommentar

Zu den kirchenpolitischen Hintergründen vgl. DOPSCH, Friedrich III. S. 65ff.

Anmerkungen

  1. 1Bf. Silvester stand zu dieser Zeit der landesfürstlich-österreichischen und Kaspar Schlick der römisch-kgl. Kanzlei vor. Vgl. HEINIG , Kanzleipraxis S. 393 u. 396.
  2. 2Vgl. n. 343 mit Anm. 2.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 12 n. 351, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1446-08-23_2_0_13_12_0_351_351
(Abgerufen am 26.11.2020).