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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 12

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Kg.F. für sich und seine Erben verspricht der Königin Elisabeth von Ungarn, daß er die ihr geliehenen 2500 guten neuen fl. ung. für die er von ihr als furphand eine goldene Krone1 mit 53 Saphiren, 50 palaysen2, einem Smaragd und 338 Perlen erhalten hat, die einschließlich eines seidenen Häubchens neun Mark und sechs Lot wiegt, in den kommenden zwei Jahren ab Datum dieses Briefes nicht zurückfordern wird. Jedoch seien die Königin oder deren Erben nach Ablauf dieser Frist auf Kg.F. oder seiner Erben Forderung hin zur Einlösung der Krone verpflichtet3.

Originaldatierung:
an mittichen vor sand Oswalds tag
Kanzleivermerke:
KVr: fehlt.

Überlieferung/Literatur

Org. im HHStA Wien (Sign. FU n. 563), Perg., rotes S 12 in wachsfarbener Schüssel an Ps. – Kop.: Abschrift (18. Jh.) ebd. (Sign. Urkundenabschriften, Collationierte Copien, Karton 4). Druck: KOLLÁR , Analecta 2 Sp. 843ff. n. 5. Reg.: CHMEL n. 92; LICHNOWSKY (-BIRK) 6 n. 104; ZIMERMAN , Urkunden und Regesten n. 60. Lit.: DEÉR, Die heilige Krone S. 240; HALLER, Kaiser Friedrich III. und die Stephanskrone S. 98ff.; BENNA, Zu den Kronen Friedrichs III. S. 24f.

Anmerkungen

  1. 1Es handelt sich um die Krone, mit der Elisabeth 1438 zur Königin von Ungarn gekrönt worden war, und nicht, wie häufig vermutet, um die Stephanskrone; vgl. dazu die angegebene Lit.
  2. 2Balasrubin (rubis balais), gehört zur Mineralgruppe des Spinells, vgl. BAUER , Edelsteinkunde S. 374.
  3. 3Vgl. die Gegenurkunde der Königin Elisabeth von 1440 August 3; Org. im HHStA Wien (Sign. FU n. 562); Druck: KOLLÁR , Analecta 2 Sp. 842f. n. 4; Reg.: LICHNOWSKY (-BIRK) 6 n. 105; ZIMERMAN , Urkunden und Regesten n. 59.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 12 n. 13, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1440-08-03_1_0_13_12_0_13_13
(Abgerufen am 24.11.2020).