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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 12

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Hz.F. (V.) von Österreich teilt Hans Judel, Bürger von Voitsberg, mit, daß Andreas Zuber, Bürger von Judenburg, Wein und Pferde von einem Mann des (Herren) von Lindua (Lynndaw) wegen dem zuspruch genommen worden sind, den dieser gegenüber Judel zu haben meint. Nachdem die Bürger von Radkersburg dieses Gut angenommen1 und sich auf einen Tag zu suntag Reminiscere (1440 Februar 21) vergangen haben, befiehlt Hz.F. genanntem Judel, dort zu erscheinen, um dem Mann von Lindua das zu geben, was er ihm nach Recht schulde. Er solle auch Andreas Zuber wegen des genommenen Gutes müssig machen und künftig keine Aufhaltungen und Beschädigungen von herzoglichen Untertanen verursachen.

Originaldatierung:
an mantag nach dem suntag Estomichi
Kanzleivermerke:
KVr: D.d. per L(eopoldum) Aschpach.

Überlieferung/Literatur

Org. im HHStA Wien (Sign. AUR, 1440 II 8), Pap., rotes S 3 rücks. aufgedr. (unter Pap.). Reg.: LICHNOWSKY (-BIRK) 6 n. 30.

Anmerkungen

  1. 1Zur Pfandnahme bei Rechtsstreitigkeiten vgl. KOLLER , Aufgaben der Städte in der Reformatio Friderici S. 212f.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 12 n. 2, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1440-02-08_1_0_13_12_0_2_2
(Abgerufen am 28.02.2020).