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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 11

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K.F. bestätigt Bürgermeister und Rat der Stadt Breslau1 den Erhalt eines Schreibens und teilt mit, daß die aus dem kunigreich Behm mit irem erwelten2 mit Truppen in das Ftm. Österreich eingefallen wären, es aber ein berednis im Kriege zwischen Österreich und Böhmen3 gegeben habe. Er verspricht, sich ihnen gnädig zu erweisen, sollten sie von irgendjemand beschwert werden.

Originaldatierung:
Am mittwoch vor sand Symon und Judas tag (nach Kop.)
Kanzleivermerke:
KVr: C.d.i.i.c. (nach Kop.). – KVv: Den ersamen weisen uns(ern) besundern lieb(en), dem burg(er)meister und ratmannen der stat Breslaw (Adresse, nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Kop.: Abschrift im SächsHStA Dresden (Sign. Loc. 10529, Handlung und Schriften, belangend Hz. Wilhelmen zu Sachsen Gerechtigkeit... 1458, 1. Buch, fol. 250r), Pap. (15. Jh.).

Anmerkungen

  1. 1Breslaus Widerstand gegen Georg von Podiebrad fand in den Ansprüchen Hz. Wilhelms III. von Sachsen auf die böhmische Krone neue Nahrung. Vgl. SEIBT , Zeit der Luxemburger S. 545. Dies zeigt sich in der Dresdner Akte durch Abschriften von Breslauer Angelegenheiten. Man beobachtete die Vorgänge dort also sehr genau.
  2. 2Georg von Podiebrad.
  3. 3Gemeint ist der am 2. Oktober 1458 zu Wien von K.F. mit Georg von Podiebrad über dessen Ausgleich mit den österreichischen Hzz. geschlossene Frieden. Druck: CHMEL Materialien 2 n. 130 S. 161-163. Vgl. auch PALACKY , Geschichte Böhmens 4,2 S. 53.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 11 n. 329, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1458-10-25_1_0_13_11_0_329_329
(Abgerufen am 29.02.2024).