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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 11

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K.F. weist den von den Kff. erhobenen Vorwurf der Untätigkeit in der Türkenfrage zurück, befiehlt ihnen, den von ihnen nach Nürnberg uff sant Andres tag schirstkunfftig (Nov. 30) eigenmächtig angesetzten Tag abzustellen und beglaubigt bei ihnen in dieser Sache den Kardinal Bf. Peter von Augsburg und die Bff. Anton von Bamberg und Johann von Eichstätt sowie (in einer Nachschrift1) Mgf. Johann von Brandenburg und seinen Rat Erbmarschall Heinrich von Pappenheim.

Originaldatierung:
Am mitwochen vor sant Catharinan tag (nach Kop.)
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i.i.c. Ulricus Welczli vicecanc. (nach Kop.). – KVv: Den erwirdigen hochgebornen, unsernn lieben newen, swager, ohmen und kurfursten, so uff den tag zu sant Andres tag schirstkunfftig zcu Nuremberg beyeinander sin werdenn (Adresse, nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Kop.: Abschrift im SächsHStA Dresden (Sign. Loc. 7384, Das Römische Reich betreffende, was derohaben zu Franckfurt, Regensburg, Worms und anderen Orten gehandelt und geschlossen worden, 14162 folgende, fol. 82r -84v), Pap. (15. Jh.).

Kommentar

Ein ausführliches Regest bieten die Regg.F.III. H. 4 n. 259.

Anmerkungen

  1. 1Diese Beglaubigung erscheint in der Abschrift nach dem KVr, vgl. den gleichlautenden Vermerk des an die Reichsstädte gerichteten ksl. Mandats vom 25. November 1456 in den Regg.F.III. H. 4 n. 260 mit Anm. 3.
  2. 2Die Jahresangabe ist irreführend. Die Akte enthält Abschriften zu Vorgängen ab 1446.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 11 n. 316, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1456-11-24_1_0_13_11_0_316_316
(Abgerufen am 10.07.2020).