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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 11

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Kg.F. erlaubt seinen Schwägern Kf. Friedrich (II.) und Hz. Wilhelm (III.) von Sachsen, die von Zwickau und Chemnitz nach Bautzen und Görlitz führende Straße zu verlegen, da diese wegen des Krieges mit Böhmen, der vor allem das land Lusicz treffen, vast nydergelegt und beschediget habe1, für die Kaufleute nicht mehr sicher sei. Er verfügt weiterhin, daß auch die Zölle und Geleite entsprechend verändert werden, jedoch die Kaufleute nicht mit einem höheren Zoll als dem von Großenhain2 belegt werden sollen.

Originaldatierung:
An suntag so man singet Quasimodogeniti
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.r. Jo(hann) Ungnad magistro cam(er)e referen(te) Wilhelmus Tatz. – KVv: Rta Jacobus Widerl (Blattmitte).

Überlieferung/Literatur

Org. im SächsHStA Dresden (Sign. O.U. 6764), Perg., wachsfarbenes S 8 mit rotem S 13 vorn eingedrückt an purpur-grüner Ss. – Kop.: Abschrift ebd. (Sign. Bd. 108 n. 37), Pap. (19. Jh.). Druck: CHMEL Anh. n. 37. Reg.: CHMEL n. 1419. Lit.: FALKE, Zur Geschichte der Landstraße S. 122.

Anmerkungen

  1. 1Zur Situation in der Lausitz im Jahr 1442/43 vgl. VON MANSBERG S. 291f.
  2. 2Vgl. n. 30.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 11 n. 31, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1443-04-28_4_0_13_11_0_31_31
(Abgerufen am 27.05.2019).