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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 11

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Kg.F. schreibt Kf. Friedrich (II.) von Sachsen über den zu allerheiligen tag nachstkomende (1. November) verabredeten Vermittlungsversuch, den Eb. Dietrich von Köln zwischen Kf. Friedrich, Hz. Philipp von Burgund und Elisabeth von Görlitz, Hzin. von Bayern, unternehmen will, was Friedrich und dessen Bruder Hz. Wilhelm (III.) von Sachsen bereits bekannt sei. Er teilt mit, daß von Eb. Dietrich (Gf.) Gumprecht von Neuenahr, Erbvogt zu Köln, Herr zu Alpen, ksl. Rat und Hofrichter, sowie Tilman von Linz, Propst zu Koblenz, von dem tage nachst zu Frankfurt gehalten1 zu Hz. Philipp eylunde gesandt wurden, dieselben heute direkt von Burgund kommend bei ihm gewesen sind und die Antwort auf ihre Werbung an Hz. Philipp überbracht haben, wonach es letzterem nicht genehm ist, den zu Frankfurt vereinbarten Sachen2 nachzukommen, was er (Kg.F.) gern gewollt hätte. Er gebietet Kf. Friedrich, sich in den Sachen bezüglich des Landes Luxemburg entsprechend deiner notdurfft zu richten.

Originaldatierung:
An mittich(en) vor sand Michels tag
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.r. Caspar Slick milite referen(te). – KVv: Dem hochgebornen Fridrichen, herczog(en) zu Sachsen, des heilig(en) romischen reichs erczmarschalh(en), lanntgrafen in Doringen und marggraven zu Meissen, unserm lieben swager und kurfursten (Adresse, Blattmitte).

Überlieferung/Literatur

Org. im SächsHStA Dresden (Sign. Loc. 9648, Schriften, den Lützelburgischen Erbfolgestreit zwischen Hz. Wilhelm von Sachsen, seiner Gemahlin Anna von Österreich, der Hzin. Elisabeth von Görlitz und Lützelburg und dem Hz. Philipp von Burgund betr, 1441-43, Vol. I, Bl. 10), Pap., rotes S rücks. als Verschluß aufgedrückt (abgefallen). – Kop.: Abschrift ebd. (Sign. W.A. Loc. 4355, Luxemburgische Sachen, C, Bl. 59), Kriegsverlust. Nach Eintrag im Findbuch Wittenberger Archiv Bd. 3 fol. 140v. Druck: RTA 17 S. 30 Anm. 3 (in Auszügen). Reg.: Regg.F.III.H. 10 n. 40. Lit.: Richter, Luxemburger Erbfolgestreit S. 39f; MILLER, Jakob von Sierck S. 100f.

Kommentar

Vgl. n. 19.

Anmerkungen

  1. 1Zum Tag in Frankfurt von Ende Mai bis Mitte August 1442 vgl. RTA 16.
  2. 2Vgl. n. 17. Die gütliche Einigung zwischen Hz. Philipp von Burgund, Hzin. Elisabeth von Luxemburg und Hz. Wilhelm (III.) von Sachsen war ein Entwurf, keine Ausfertigung. Hz. Philipp war somit an diese Abmachungen nicht gebunden.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 11 n. 24, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1442-09-26_1_0_13_11_0_24_24
(Abgerufen am 18.12.2018).