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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 10

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K. F. präsentiert dem Propst1 von Wien als dem gemeinsam mit dem Bf. von Augsburg gesetzten päpstlichen Exekutor des dem K. gewährten Rechts, 300 geeignete geistliche Personen in Germania für be(ne)ficia ec(c)l(es)iastica cu(m) cura vel sine cura zu nominieren2, seinen Rat und Diener Dr. iur. Johann Steinberg, Kleriker der Mainzer Diözese, oder die von jenem eingesetzten Prokuratoren auf ein von Propst, Dekan, Scholaster, Kantor, Kaplan, Kanoniker und geistlichen Personen der Erfurter Kirche St. Marien zu besetzendes Benefizium. Er fordert ihn auf, Steinberg oder dessen Prokuratoren darin mit allen Rechten und Zugehörungen, im Falle eines Kanonikats oder einer Präbende cu(m) plenitudine juris canonici zu investieren und Abt und Konvent von Hersfeld und Äbtissin und Konvent des Klosters zu Jena oder die Kirche von Wissenbach als Kollatoren zu benennen, wie dies vormals Eb. Adolf (II.) von Mainz durch den Papst zugestanden worden ist3.

Originaldatierung:
Die sabati penultima mens(i)s may (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Org. noch nicht aufgetaucht, laut Kop. jedoch in Lat., mit anh. S. - Kop.: Inseriert in der vom öff. Notar Hildebrand Mugen, Kleriker der Mainzer Diözese, beglaubigten Abschrift eines Notariatsinstruments des öff. Notars Stephan Nunkelch von Thurgau (de Thurego), Priester der Konstanzer Diözese, vom 17. August 14784 im Bistumsarchiv Erfurt (Sign. Fonds III n. 89), Pap. (15. Jh.).

Vgl. H. 10 n. 483, n. 484, n. 485, n. 486, n. 487.

Anmerkungen

  1. 1Thomas von Cilli.
  2. 2Vgl. Anm. 4.
  3. 3Der Hinweis bezieht sich darauf, daß der Papst am 8. April 1473 neben dem Bf. von Wien auch Eb. Adolf II. von Mainz zum Exekutoren des an K. F. erteilten Nominationsrechtes bestellte, siehe Heinig, Preces-Register S. 138.
  4. 4Außerdem sind in dem Notariatsinstrument, von dessen Abschrift der erste Teil verlorengegangen ist, die beiden päpstlichen Briefe inseriert, in denen der Bf. von Wien bzw. der Bf. von Augsburg und der Propst von Wien zu Exekutoren des K. F. zugestandenen Nominationsrechts zur Besetzung kirchlicher Benefizien am 8. April 1473 bzw. 4. Mai 1477 eingesetzt werden, vgl. Chmel, Mon. Habs. I, 1 S. 318-323 und. S. 376.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 10 n. 442, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1478-05-30_1_0_13_10_0_13402_442
(Abgerufen am 08.07.2020).