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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 10

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K. F. setzt Hz. Wilhelm (III.) von Sachsen von den Übergriffen Kg. Ludwigs (XI.) von Frankreich auf die Stadt Cambrai, den Bf. und das Stift von Verdun sowie auf Ehz. Maximilian und dessen Gemahlin (Herzogin Maria) und davon in Kenntnis, daß er sich zur Organisierung des Widerstands ins Reich begeben will. Er gebietet ihm, seinem Sohn Maximilian Reisige zuzuschicken, sich nach seiner Ankunft auf Erfordern persönlich zu ihm zu begeben, um mit ihm in den Krieg zu ziehen, und dem Kg. von Frankreich Feindschaft anzusagen.

Überlieferung/Literatur

Org. und Kop. noch nicht aufgetaucht. Der Inhalt und die Überbringung des ksl. Mandats durch Hans Heinrich Vogt von Sumerau am 24. Mai 1478 in Weimar werden erwähnt in einem Schreiben Hz. Wilhelms an die Hzz. Ernst und Albrecht von Sachsen vom 25. Mai 1478 im Thür. HStA Weimar (Sign. Ernestinisches Gesamtarchiv, Reg. C n. 353, Bl. 25), Pap., rotes Sekretsiegel rücks. aufgedrückt.

Anmerkungen

  1. 1Die Datierung ergibt sich aus der bezüglich der Schilderung der Übergriffe Ludwigs ähnlich lautenden H. 10 n. 440 sowie aus der Mitte April erfolgten Beglaubigung des ksl. Gesandten Hans Heinrich Vogt von Sumerau in Thüringen und Sachsen in den Regg.F.III. H.4 n. 795.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 10 n. 441, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1478-04-16_2_0_13_10_0_13401_441
(Abgerufen am 26.02.2021).