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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 10

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K. F. teilt Kf. Ernst von Sachsen mit, daß diejenigen, die jener entsprechend des zu Regensburg gesetzten Anschlages zum Widerstand gegen die Türken geschickt hätte1, vermutlich auf dessen Abforderung wieder heimgezogen seien, wodurch es zur Stärkung der Türken gegen den christlichen Glauben kommen könnte und diejenigen, da sy gelegen sein, merklich geschwächt worden wären, und befiehlt ihm, unverzüglich seine Leute entsprechend des cleinen anslags nach Laibach zu schicken. K. F. teilt ihm ferner mit, er habe allen, die in diesem Anschlag erfaßt sind, ebenfalls geschrieben und ersucht, ihr Kriegsvolk nach Laibach zu schicken2.

Originaldatierung:
An sand Anthonien tag.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i.i.c. - KVv: Dem hochgebornen Ernsten, herczogen zu Sachssn, des heiligen romischen reichs erczmarschalh, lanntgrafn in Doring(e)n und marggraven zu Meissen, unserm lieben oheimen und curfurstenn (Adresse, Blattmitte).

Überlieferung/Literatur

Org. im Thür. HStA Weimar (Sign. Ernestinisches Gesamtarchiv, Reg. B n. 1532, Bl. 5), Pap, rotes S 18 als Verschluß rücks. aufgedrückt (Spuren).

Ein beiliegender Zettel enthält die Mitteilung des Kaisers an Kf. Ernst, daß die Truppen Kf. Albrechts von Brandenburg noch im Land wären und Hz. Ludwig (IX.) von Bayern (-Landshut) ebenfalls zugesagt hätte, seine Leute hierhin zu entsenden, ebd., Bl. 6. Lit.: Bachmann, Reichsgeschichte 2 S. 372.

Anmerkungen

  1. 1Vgl. H. 10 n. 328.
  2. 2So z. B. am 10. Januar 1472 an die Stadt Frankfurt, siehe Regg.F.III. H.4 n. 557.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 10 n. 339, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1472-01-17_1_0_13_10_0_13299_339
(Abgerufen am 24.06.2019).