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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 10

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Kg. F. äußert gegenüber den Juden zu Erfurt aufgrund des Vorbringens des Ritters Matthias Schlick von Lazan, seines Dieners, sie hätten bei der Zahlung der jährlichen Judensteuer, die jener entsprechend des darüber ausgestellten Briefes1 seiner Vorfahren erhebt, Minderung und Abzug vorgenommen, was er von anderen Leuten auch gehört hat. Er selbst habe in seinen registern gefunden, daß sie vormals viel mehr als gegenüber Schlick entrichtet hätten, und ist befremdet über die der kgl. Kammer zugefügte Kürzung. Kg. F. ermahnt die Juden, obwohl sie für ihre Handlung bestraft werden könnten, befiehlt ihnen, Matthias Schlick die Judensteuer voll nach Alter und Jahren der Juden, wie es in seinen Registern steht, zu entrichten und das jenem vorenthaltene Geld zu zahlen, und droht ihnen andernfalls an, sie vor Gericht zu laden und gebührend zu bestrafen.

Originaldatierung:
Am freitag des heiligen Krewczs tage (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Org. noch nicht aufgetaucht, laut Kop. jedoch auf Pap. - Kop.: Zusammen mit H. 10 n. 38 inseriert in einem abschriftlich überlieferten Vidimus von Bürgermeistern und Rat der Stadt Eger vom 7. November 1442 im Thür. HStA Weimar (Sign. Ernestinisches Gesamtarchiv, Reg. G n. 356, fol. 77r), Pap. (15. Jh.).

Anmerkungen

  1. 1Vgl. H. 10 n. 39.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 10 n. 37, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1442-09-14_1_0_13_10_0_12997_37
(Abgerufen am 19.06.2019).