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Chmel, Regesta Friderici

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bestätigt die Privilegien des Cistercienser-Klosters Heilsprunn, im Eichstädter Bishtum, insbesondere einen inserirten Freyheits- und Bestätigungsbrief vom 9. Februar 1401 von K. Ruprecht. (s. Regg. Ruperti Nro. 145.) Besondere Pön (von K. Friedrich) 50 Mark Goldes.

Aus K. Ruprechts Brief: (Die gewöhnlichen Freyheiten vom Vogtrechte, fremden Gerichte, Mauthfreyheit für seine Bedürfnisse u. s. w.) "Auch verbieten wir allen furstn geistlichn und weltlichn graven freyen herrn rittern knechten ambtlewten richtern vogten in welchn wesen oder eren die sein daz sy nu von wegen irs ambts nicht vermessen solln dheins vogtrechts auf des egenantn abbts convents und closters gutern hofen swaighofen munthofn oder auf allen anndern irn gutern wie man die genennen mag noch dhein stewr schaczung habern oder huner abzwingn oder dringn sollen, des egenanten closters armlewte und gepawrn noch dieselbn gepawrn und armlewt nicht mugen noch sollen laden auf dhein zennte oder lanndgericht, ob es wol von allter gewonlich sey gewesen, drey sachen aussgenomen todslag diebstal und notzug und welh desselbn abbts und convents lewt schuldig an denselben dreyen sachn funden werden, die sollen von den richtern der zenndt oder des lanntgerichts gepessert werden an irn leiben und nicht am gute. Auch seczen wir von kunigclicher macht das dhein person in welichem wesen eren und wirden die sein geistlichn und weltlichn, wie die genant sein uber dhein lewte des vorgenantn closters die inner der ettern oder maure daselbs wonen, es sein munich leybruder pfrundner diener ambtlut knechte oder annder lute wie die genant sein umb todslege wunden stumeln diebstale oder all annder schilde uberfarens oder vergessen wie das genennet oder geheissen werde daselbs ein recht geistlich oder weltlich haben sollen, sy zuverurteiln zu richten oder zu pussen, on allein der abbt und convent des egenantn closters oder der orden von Citell. Es sol auch dhein vogt des reichs bischove furste herczog grave freye richter gemeinde oder stette noch dhein annder person geistlich oder weltlich umb dasselb uberfarn schulde und vergessnusse es sey todslag, diebstal oder annder swer schulde wie die genant sein uber die obgenanten lewte innerhalb der ettern desselben closters gesessen und wonen als vorgeschriben ist, dhein pene noch pusse an ir leib oder gut anlegen vordern oder nemen ..."

Überlieferung/Literatur

S. 95.

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Empfohlene Zitierweise

Chmel n. 6835, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1474-02-12_1_0_13_0_0_6834_6835
(Abgerufen am 06.04.2020).