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Chmel, Regesta Friderici

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bestätigt dem Grafen Johann von Nassau die von dem Erzbischof Adolf von Mainz und seinem Capitel gegebene Erlaubniss, seinen Antheil an den Reichszöllen zu Lonstein und Gernsheim durch eigene Knechte einnehmen zu lassen. Pön 50 Mark Goldes.

"- Bekennen, daz uns der edel unser und des reichs lieber getrewer Johann grave zu Nassaw fürbracht hat, wie er auf dem zole zu Lonstein von einem zolfuder wein und anderer kaufmanschaft nach marchzale drey tornesz und desgleich auf dem zole zu Gernszheim zwen tornes von uns und dem heiligen reiche zu lehen und die von uns und demselbn reiche empfangn und hab aber dieselbn zolle güllt und gerechtikeit bisher durch sein eigen knecht und diener nicht einnemen, noch nach seiner notturft beseczn mügn, darauf im dann der erwirdig Adolf erczbischove zu Mencz unser und des heiligen reichs in Germanien erczkannczler lieber neve und churfürst mit verwilligung seins capitels zu Mencz auf yedem vorbestymbtm zolle einen knecht so man nennet wartpfenning sölich zolle und gült einzunemen und derselbn seiner gerechtigkeit auszuwarttn, daselbs zu habn vergunst und verschribn hab ..."

Überlieferung/Literatur

R. 51.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

Chmel n. 6027, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1470-05-23_2_0_13_0_0_6026_6027
(Abgerufen am 02.03.2021).