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Chmel, Regesta Friderici

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gestattet den Grafen Friedrich, Philipp, Jörg, Otto und Heinrich von Henneberg auf Anbringen ihres Bruders Berthold Grafen von Henneberg, sich auch des Nahmens und Wapens derer von der Säule zu bedienen.

"haben tun fürbringen, wie der edel auch unser und des reichs lieber getrewer Antoni von der Seule in den alten croniken gelesen und darinn gefunden hab, daz der benantn graven von Henneberg vordern, vorzeiten Römer und auch die von der Seule genant und darnach in dewtschen lannden hievor durch ir erberkeit redlich vernunft weiszheit gut tatten und vil ander tugent hinder den namen und die graveschaft Henneberg komen sein und zirlich herbracht haben, der und vil anderer redlicher ursachenhalb der obgenant Anthoni von der Sewle bewegt wordn sey, daz die egenantn von Henneberg alle und ir eelich leibserbn für und für sich widerumb auch die von der Sewle als die von Henneberg schreiben nennen und darczu seine wappen cleinette mit namen einen roten schilde darinn ein weisse sewle oben mit einer guldein crone gecrönet zusampt oder neben iren wappen und cleineten der gravescheffte Henneberg oder yedes besunder wie inen das wol gefellet, auch haben und füren sollen, die inen unser heiliger vater pabst Pauls der annder des namens also bestettigt und confirmirt habe, und uns diemüticlich anruffen und bitten lassen, das wir inen denselben namen von der Sewln mitsampt den yeczgemelten wappen als Römischer kayser auch zu bestettign zu confirmirn und von newem zu verleihen und zu geben gnediclich geruchten. Des haben wir angesehen ..."

Überlieferung/Literatur

Q. 202.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

Chmel n. 5274, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1467-12-07_3_0_13_0_0_5273_5274
(Abgerufen am 28.02.2021).