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Chmel, Regesta Friderici

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Matthäus von Spawr, Erbschenk zu Tirol, stellt dem K. Friedrich, der ihm das früher von K. Albrecht dem Jörg Schekh als Leibgeding verliehene Landgericht, welches dann später Jörg Seusenegker von K. Friedrich inne hatte, auf 17 Jahre verliehen hat, einen Revers aus. Aus dem Landgerichte sind aber mehrere Theile ausgeschieden.

"- Als der allerdurleuchtigist fürst und herr her Fridreich Römischer kaiser etc. etc. seiner kaiserlichen gnaden lanndtgericht, so weilent Jörg Schekh von ettwan seiner kaiserlichen gnaden vettern künig Albrechten meinem genedigen herrn loblicher gedechtnuss in leibgedingsweis inngehabt hat und nachmals sein kaiserliche gnad Jörgen Sewsenegker verschriben hat mit und meinen erben, ausgenomen das gericht zu Melkh, so sein kaiserliche gnad vormals dem gotshaus daselbs zu Melkh geben, auch die vogttey und hals und plutgericht in dem purgkfrid zu dem gesloss Hohenegk in seiner gnaden fürstentumb Osterreich gelegen gehörennd und vormals in dasselb seiner kaiserlichen gnaden lanntgericht gehanndelt ist worden, damit uns dieselb sein kaiserlich gnad yetz in sunderhait fürgesehen und begnadet von meiner fleissigen bete wegen mit allen vogteyen, eeren, gerechtikaiten, herlikaiten, gewaltsamen und anndern zugehörungen auf subenzehen jar ingeben und verschriben hat, nach lautt seiner kaiserlichen gnaden brief darumb ausganngen. Das ich obgenanter Mathes von Spawr für mich und die bemelten mein erben ... bey meinen trewn gelobt und versprochen hab ..."

Überlieferung/Literatur

Geh. H.-Archiv.

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Empfohlene Zitierweise

Chmel n. 4010, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1463-06-18_1_0_13_0_0_4009_4010
(Abgerufen am 16.04.2024).