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Chmel, Regesta Friderici

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gibt der Stadt Aachen ein Privilegium, hinsichtlich der Besetzung des Schöffengerichtes daselbst.

"- Bekennen etc. das uns die ersamen scheffen unsers kuniglichs stuls und statt zu Ache haben zu erkennen gegeben, wie das scheffengericht unsers kuniglichen scheffenstuls daselbs von alter also gehalten und herkomen sey. Das dasselb scheffengericht mit viertzehen der namhafftigisten wolhabender tüglicher manne des alten erbern burgergeslechts daselbs als scheffen und urteilern der keiner dem andern als vatter und sun ennikel noch als geprüder gewant gewesen besetzt worden sey und wie auch durch solich gewonheit und ordnung, nach abgang mit tod ettlicher derselben manne in besetzung des benanten scheffengerichts offt und dick mangl und geprech beschehe, und haben uns diemütiglich anruffen und bitten lassen, in und dem benanten gericht hierinne gnediclich zu fürsehen. Des haben wir angesehen der vorgenanten scheffen von Ache diemütig und fleissig bete und haben dorumb mit wolbedachtem mute und gutem rate den vorgenanten scheffen dise besunder gnad getan und inen gegunnet und erlaubet, gunnen und erlaubn in auch von Römischer keiserlicher macht volkomenheit wissentlich mit disem briefe das sy nu hinfür wenne und alsofft des notturfftig sein wirdet, die zal der gemelten vierczehen scheffen zu erfüllen drey persone solichs irs alten geslechts, die einander als vatter und son oder ennikel gewant oder zwen brüder sein und nit darüber zu scheffen und urteilern des benanten kuniglichen scheffenstuls anstatt der obgemelten abgegangen scheffen aufnemen und setzen sollen und mögen von allermeniclich ungehindert ..."

Überlieferung/Literatur

P. 201.Lünig, R. A. XIII. p. 1456.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

Chmel n. 3204, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1454-06-03_1_0_13_0_0_3203_3204
(Abgerufen am 21.04.2021).