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Chmel, Regesta Friderici

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gestattet dem Erzbischof Jacob von Trier, dass Schloss Hoemberg (die obere Burg im Westerreich) wenn sich durch Recht erfände, dass es dem Reiche ledig geworden und heimgefallen sey, in des Kaisers Nahmen und von Reichs wegen den jetzigen Besitzern oder andern zu verleihen

"- Wann uns der erwirdig Jacob erczbischoffe zu Trier etc. etc. fürbracht und zu erkennen gegeben hat, wie das sloss Hoemberg die ober burg in Westerreich gelegen das von uns und dem heiligen Römischen reich zu lehen rüret, durch abganng mit tode weilent Johann des letsten des stammen und namen und wapens von Hoemberg uns und dem heiligen reiche als edel manlehen haimgevallen und ledig worden sey, wie auch ettlich dasselb sloss und lehen, one unser als rechten lehensherres beleihung und erlaubung yetz unrechtlich innhaben und besitzen, mit irem aigen gewalt und ausz der nyderburgk daselbs, die dann von im und seinem stiffte zu lehen rüre, ein raubhuse gemacht und ettlich zu gemeinen daselbs aufgenomen und empfangen haben durch die des heiligen reichs strassen sein stifft, auch lannd und leutte beschedigt werden und uns demutiglich hat bitten lassen im und seinem benanten stiffte darin gnediglich zu fürsehen und wan uns nu als Römischen keiser gepuret, unser und des heiligen reichs lehenschafft und herlikeit zu hannthaben und nicht zu versweigen lassen. Haben wir angesehen ..."

Überlieferung/Literatur

P. 149.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

Chmel n. 3078, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1453-07-02_2_0_13_0_0_3077_3078
(Abgerufen am 29.02.2024).