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Chmel, Regesta Friderici

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Zusammenkunft zu Tübingen, um über einen neuen Zug gegen die Eidgenossen zu berathschlagen.Im geh. H.-Archive sind die Artikel des vorläufigen Vorschlags der Räthe (vorz. H. Albrechts).

"- In namen der heilign drivaltikeit, der werden hymelkungin und junkfrawen Marie, der heilign himelfürsten sand Georgen und sand Wilhalms und alles himelschen heres ainen zwg wider die Swyczer und ir aidgenossen ze tun und auff sy ain veld ze slahen durch der fürsten und herren von Oesterrich, von Baden, von Wirtenberg und der gesellschaft im Hegow räte fürzenemen zu Tübingen uff frytag vor dem suntag Reminiscere in der vasten, anno etc. xlvi. gerättslagt in massen hienach begriffen ist ..."(Siehe Sattler, Geschichte von Wirtenberg III. 168-170 grösstentheils.) Mit mehreren Zusätzen hier, z. B.:"Item umb das welh die ritterschafft suchen welln zw dem zwg und veldleger ze komen verbottschafft und verkundet werde, och der zwg dester treffenlicher vollegan möge, wil uns bedunken uff unser gnedign herren berat trostlich nutzlich und gut sein, zw allen fursten, herren, rittern und knechten redlich, vernunftig erolt in die land ze senden ir yeglichem von unsern gnedign herrn den fürstn und herrn obgenant besigelt offen credentz, die sachen ettlicher masz meldent ze gebn und mit in darauf ze redn zu bevelhen wider und auff die benanten gebawrn die sind verdruker des adels und aller erberkeit, nemlich die Swyczer und ir aidgenossen ain zog und veld ze slahen furgenomen uff die nachgeschriben zeit an dem Rein ze seyn sy damit wil man treffenlichs strits alsdenn wartn und sich darzw schikchn werde. Des adels der ritterschafft und erberkait die in irm stat und wesen behaltn und der benanten gepurn unrechtn grossen gewalt teglichs tribend drukchen ze hellfn anzeruffn auf solh zyt und stat, sterkist und bezewgtist si mugn ze komen und nicht awsszebliben."Summa der vorgeschribn geraisign pherd 9430 pherde. Summa der vorgeschriben fuszknecht 15800."Item in disen sachen zu besonnen und darinn aigenlich fürzesehen baid zwg ze ross und fussn mit hauptlutn und mit aller notdurftiger versehung zw besorgn darinn die hochfart und den übermut gentzlich zu vermydn, sunder got den almechtign und sein wirdig muter Marien wirdiglich vor awgn ze haben. dadurch die ding loblich und glugsamen anefang mittell und ennde habn und gewinnen werdn.""Item hierinn zw lob dem almechtign Got seiner hochgebornen muter Marie und allem hymelschen herr angesehen das under dem zog des volks und veldligers verbottn und gentzlich vermitten sein sullen. die gemainen frawen allerley spil und mit namen ungewonlich swern und wer das uberbrech das die darumb unlaszlich gestraft werdn solln ...""Item die rat beducht, nutz und gut und notdurfftig sein, ain offen frein markcht ze ruffen und ze habn sunder den und alle zwfarer sicher ze farn, ze schirmen und zu beschuttn und darzw korn und habern zu muss, mel, flaisch und saltz zw irer notdurfft hinauf gen Zwrich ze fürn mit namen sovil yeglichem fürsten und herren für die seinen ducht ze habn notdurfftig sein, und darzu das die frömden fürstn, herren, ritter und knecht umb ir gelt auch ze kawffn vindn mügen, wann umb das fleisch pillich ze trachten ist an welhem end das zu bekomen sey.""Item die rät beducht auch auf unser gnedig herrn der fürstn und herrn berat und bessern solich ir cost hinauf gen Zwrich ze füren anzehabn zu dem lengsten auf usszgeend osterwochn nechst also das die kost nach notdurft und in vorgeschribemer mass zu ennde volfürt sey auf ussgend pfingstwochn schirstkomend zyt und notdurft sein.""Item ainig wordn und zu notdurft der frömdn fürgenomen mit denen von Zwrich und andern stettn so darzu dienen mugn in dem Turgow, Hegow, Kleggow und an dem Rein ze redn und in ernstlich zu bevelhn nach allerlay cost, notdurftiglich so maist sy gehabn und uberkomen mögen zu gedenken wer zu in ze ross und fussen komen und kost vordern und begern werdn, in die umb ainen zytlichn phenning in vailem kauff ze gebn.""Item auf verpessern und gevalln unsers gnedigen herrn der fürsten und herrn obgenant gevellet uns räten in namen gots seiner wirdign muter Marien, der himelfürstn sand Jörgen, sand Wilhalms und alles hymelschen geslechtes mit alln gezewgn zw ross und füssen uff sambstag nacht nach sand Johansstag zu sunnwendn genannt am Ryne zu Stain, Tiessenhofn und Eglisaw ze sein, daselbs dann die ding nach rate der fürsten, herren und hawptlewtn fürer ze hanndln und geschikchn.""Item uns beducht och billich sein, nutz gut und notdurft zu bestelln und zu versechn daz die armen lewt das kriegn nicht wesent in solichn zogn und sachn an iren liebn und guten in allweg unbeschedigt blibn werdn, solichs auch meniglichen in schrifftn zu berüren des zu begern und ze bittn.""Item die stat von Zwrich durch iren statschreiber und ainen des rats daselbs habn zu disen sachn vier hauptpüchsen in das veld zu leihen und darzu stain so vil sy der habn mugn angesait ...""Item so ducht uns räte notdurft sein und nicht unbillich daz unser gnediger herr von Oesterreich die hauptpüchsen mit stainen, pulver und andern notdurftigen sachen darzu dienent gnediclich versehn und zurichtn lassen sölle.""Item das auch billich yeglicher fürst und herre nach notdurft vackeln ring und was darzu gehört mitfüren solle lassen ..."

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Empfohlene Zitierweise

Chmel n. 2037, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1446-03-11_1_0_13_0_0_2037_2037
(Abgerufen am 13.07.2020).