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Chmel, Regesta Friderici

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Die Grafen Friedrich und Ulrich zu Cilly stellen einen Revers aus, hinsichtlich dieser Standeserhöhung.

"‒ also was unser und unser erben leibe ere und fürstlich wirdigkeit in künfftigen zeiten antreffen und darumb wir angelangt wurden, das sollen wir verantworten vor sein kuniglichen gnaden oder sein nachkomen am reich, was sich aber klag oder zusprüch begeben, die die grafschafft Cili berürtn, das sol besteen und gehalten werden, nach ausweysung der bestettung unsers obgemelten gnedign herren kunigs Fridreichs, uber kayser Karls briefe gegeben, den etwann seiner gnaden vorvordern herczog albrecht und herczog Leupolt verwilliget haben, und yeczunt zu derselben newen bestettung unsers herren kunig Fridreichs die hochgeborn fürsten herczog Albrecht und herczog Sigmund Oesterreich etc. unser lieb herrn ouch iren willen und gunst gegeben haben, dann von der grafschafft Ortenburg wegen sol es besteen mit gerichten, als von alter ist herkomen, und die andern zusprüch die zu uns wern oder wir zu yemanden haben wurden, die da antreffen lewt guter gründe und podem in der herschafft von Oesterreich landen und gebietn gelegen die sullen und wellen wir oder unser erbn durch uns selbs oder unser anwelt verantwurten oder mit clag fürbringen für ain fürsten von Oesterreich herren und besiczer diezeit derselben lannde unsern lieben herren oder vor dem richter so er an seiner stat in seinem hove darumb seczet, als recht ist, dann von undertan wegen sol es gehaltn werden als von alter herkomen ist alles ungeverlich ..."

Überlieferung/Literatur

Geh. H.-Archiv., auch N. 157.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

Chmel n. 1512, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1443-08-16_4_0_13_0_0_1512_1512
(Abgerufen am 22.06.2024).