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Chmel, Regesta Friderici

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erlaubt, dass Arnolt von Sirk, Herr zu Moncler und Mensperg, den alten Tornoss auf dem Zolle zu Engers (des Conrads von Winsperg), welchen der Erzbischof von Trier mit kaiserlicher Bewilligung verpfändet hat, mit Wissen und Willen des gedachten von Winsperg lösen und an sich bringen möge.

"Als ettwann der allerdurichleuchtigist fürst keiser Sigmund löblicher gedechtnuss unser vorfar, do er noch in kunigklicher wirdikeit was, dem edeln Conraten hern zu Weinsperg des heiligen romischen Reichs erbcamrer unserm rat und lieben getruwen einen thornosz uf des erwirdigen ertzbischoffs zu Trier zolle der vor zu Capelle was, und nu gen Engers nidenwendig Covelentz an dem Rine gelegt ist mitsampt andern lehennen als ein angestorben und zugestanden lehen gnediklich verlihen hat nach laut seiner kaiserlichen briefe ... Also haben wir vernomen wie ettwan der erwirdig Wernher ertzbischof zu Trier als ein erbe und momper der graveschafft zu Falkenstein und herscheffte zu Mintzenberg und zu Kunigstein selig, ee er abgangen und gestorbn ist furbasz denselben tornesz für ein genant summe geltz mit willen und verhengnusz unser vorfarn am rich versatzt und verpfendet habe, der noch also unerloset von dem vorgenanten von Winsperg untz her gestanden sey und noch unerloset stunde und wie im der edel Arnolt von Sirck etc. willen hab ... den obgenanten thornosz zu lösen ..."

Überlieferung/Literatur

N. 62.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

Chmel n. 1087, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1442-09-01_2_0_13_0_0_1087_1087
(Abgerufen am 26.02.2021).