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Chmel, Regesta Friderici

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bestätigt die Privilegien des Ordens St. Johann des Spitals von Jerusalem in deutschen Landen, nebst der weitern Gnade.

"Als der obgenant orden in steten und andern enden, eigenlut hatt, die ir gut dem orden entpfromden, und anderswo verschaffen, es sie vor reten oder gerichten, an eins meisters und des ordens pfleger, den sie dann zugehoren, wissen und erlauben dabey sye auch die stete und gerichte hanthaben wollen wir gehabt haben ernstlich gebietend, wer solchs gestatet oder tut sy seyen stete gericht oder wer der sye, es sie bisher bescheen, oder es beschee hinfur von weme das were, das daz kein krafft haben und vernichtet sein sulle. es beschee dann mit des ordens meisters oder phleger willen und wissen als uns dann der egenant meister zu erkennen geben hat, das daz von alders also herkomen und recht gewesen sey, ouch so haben wir denselben orden in deutschen lannden, und das im zugehort in unsern sunderlichen schirm genomen und meinen setzen und wellen das kein fürst herre oder stette sich dheins gwalts uber sy annemen und ob der yetzunt genant orden an einichen obgeschriben unsern gnaden, und freiheiten von yemands wer der were beswert wurde das dann der hochgeborne Ludwyg pfalczgrave by Rin des heil. röm. reichs ertzdruchsess und hertzog in Beyern unser lieber ohem und kurfürst, und unser und des reichs lantvogte in Swaben und auch in Elsass des ordens richtere ob sy darumbe angeruft wurden an unserer stat und von unsern wegen sein sollen, das wir in also zu stund ernstlich gebietend mit disem brieve ..."

Überlieferung/Literatur

N. 69.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

Chmel n. 771, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1442-07-22_2_0_13_0_0_771_771
(Abgerufen am 06.04.2020).