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Chmel, Regesta Friderici

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bestätigt die Privilegien des Schultheissen, der Burgmannen, des Rathes und der Bürger zu Oppenheim am Rhein.

"und sunderlich als vormals kaiser Karl und kaiser Sigmund unsere furfaren seliger gedechtnuss allen reten und andern leuten zu Oppenheim besunder gnade getan hant, das sie nicht pfantber sind fur des richs schuld noch andere sache, noch fur yemand der sie vom riche ye zu zeiten hette. und darczu als alle burgmanne und burger zu Oppenheim von den obgenanten keisern Karl und Sigmund und ouch kunig Wennczlawe loblicher gedechtnuss gnediclich gefriet sind also wer es das yemants zu ire einichem icht zu sprechen hette oder gewunne umb welicherlay stukch das were der solt in nynndert anderswo beclagen noch ansprechn dann in der stat zu Oppenheim vor dem schultheissen als derselben stat und gerichts recht und gewonheit steet, und herkomen ist und sie von alter herbracht haben und ob den burgmannen und burgern von Oppenheim soliche friheit in einichen stukchen geleczt und nit wol und aufrichtig gehaltn wurde ... das ein iglicher were solich frihait nit enhielt oder dawider tete fur hundert pfunt lotiges goldes verfellig wurde ... und wir geben auch demselben rate den burgmannen burgern und ir iglichem ganncze macht und gewalt von unsern und des richs wegn und ouch von ir selbs frihait wegen das sie samentlich oder sunderlich solhe widerwertign ubergriffere die dann fur die obgenant pene verfallen weren wo sie die ankomen mogen mit gericht und an gericht, fur dieselb verfallen penen angreiffen vesticlichn beteydingen und darfure halten mogen so dicke und sovil bisz das sie sich mit in richten. nach desselben rats burgmann und burgern gutem genugen an hindernusse allermenniclichs und wann einem machtboten des vorgenanten rats oder eim burgmann oder burger von Oppenheim geborgt wurde, soliche aufhaltung mit gericht zu tunde wo das were so sollen die gerichtsherrn amptlude schultheissn vogte schepphen hubenere, und andere gerichtslude demselben machtboten burgman oder burger umb die verfallen pene und schaden gein dem, der dann also darfure verfallen were furderlich und unverzogenlich rechts helffen an alle sawmnusse und verziehen, und das gebieten wir in auch vesticlichen für uns und unser nachkomen an dem romischen rich bei der obgenanten penen dafur auch ein iglicher verfellig wurde, welicher ye zu zyten hirinn ungehorsam oder widerwertig were."

Überlieferung/Literatur

O. 163.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

Chmel n. 682, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1442-07-13_2_0_13_0_0_682_682
(Abgerufen am 30.11.2020).