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Chmel, Regesta Friderici

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Bestellung Gumprechts, Grafen zu Neunar, Erbvogts zu Cöln und Herrn zu Alpen, zum königl. Hofrichter. Nebst dessen Jurament.

"Er sol und mag auch solich velle Pusse Rechte Nutzs und zugehorung die Im als ainen hofrichter gepüren und zusteen haben Innemen der auch geprauchen und geniessen, als dann ander Hoffrichter bey unsern vorvordern Römischen keysern und kunigen gehebt ingenomen und gepraucht haben, von uns und aller meniclich ungehindert angeverde. Doch was velle peen oder ander gerechtikait uns als ainem Römischen kunig durch Recht oder gewonheit desselben, unsers Hochgerichts zusteen, und gepuren sullen, die sol er uns anbringn und mit fleiss daran sein, daz die zu unsern hannden inpracht, uns geraichet und verrayt werden und der warten daz der obgenant unser Hofrichter demselben unserm Hoffgericht desterpas vorgesein müg So sullen Im von den vorberurten velln und nuczen des egenanten Hoffgerichtes, die uns zusteen, und gepüren werdent, alle Jar dieweil er dasselb unser Hoffgericht von unsern wegen Inn hat, Tausent Reynisch guldein gevallen Ob aber der sovil nicht gevallen wurden So welln wir Im dieselben oder sovil alsdann daran abgieng aws unserer Kamer schaffn und bestellen zu raichen und zu geben, Also daz Im fümfhundert guldein auff Weichnachtn nechstkunfftig, und dann hinfür yeglichs Jars auf solich vorgemelt czil und frist ausgerichtt, und beczalt werden angeverde."

Überlieferung/Literatur

O. 83.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

Chmel n. 343, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1441-07-29_1_0_13_0_0_343_343
(Abgerufen am 17.11.2018).