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[Regg. Pfalzgrafen 2] Ruprecht I. (1400-1410)

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Verspricht dem bi. Raban von Speyer, der etwie viel geld aufgebracht und ihm geliehen hat, um seine briefe zu »Venedigen damit zu losen und heruß zu bringen«, nachdem er ihm schon die 9400 fl., die der brggr. Friedrich von Nürnberg auf die pfandschaft Schwabach, Camerstein, Stauff und Than schuldet, verschrieben hat, dass er, falls der bischof mehr geld aufbringt, ihn von der ersten eingehenden einnahme bezahlen will, »ez sy von Gotschalke dem juden zu Crutzenach, oder von wem daz sy«. Sollte der könig vorher sterben, so sollen seine söhne im nächsten monat nach seinem tode dem bischof oder falls er gefangen ist, seinen brüdern Wyprecht und Hans von Helmstat die stadt Hilsbach, einantworten, die er bis zu seiner vollen befriedigung innhaben soll. Das gleiche tut der könig, wenn er das mehr der 9400 fl. nicht bis mitfasten bezahlt hat. Auch haftet er für schaden mit wechsel oder schadekauf. Die söhne des königs, pfgr. Ludwig und Hans bestätigen die verschreibung. Die drei fürsten siegeln. Vermerk: Redempta est.

Überlieferung/Literatur

Copb. 871, 184. K. R. T. A. V., 19, 26.

Nachträge

Nachträge (1)

Nachtrag von Irmgard Prommersberger, Hilpoltstein, eingereicht am 19.09.2008.

Stauff = Stauf, Markt Thalmässing, Landkreis Roth, Mittelfranken.

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Empfohlene Zitierweise

[Regg. Pfalzgrafen 2] n. 3305, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1403-12-30_4_0_10_0_0_3309_3305
(Abgerufen am 13.11.2018).