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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,3

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Bischof Athanasius (II.) von Neapel bittet Papst Johannes (VIII.), ihn vom Anathem zu lösen und schickt seinen Diakon Petrus als Fürsprecher.

Überlieferung/Literatur

Erw.: n. 719.

Reg.: –.

Lit.: Hartmann, Gesch. Italiens III,2 89; Cilento, Originii 128.

Kommentar

Nur aus n. 719 erfahren wir von dem Gesuch Bischof Athanasius' II. an den Papst. Der Bischof war 881 wegen seines fortgesetzten Paktierens mit den Sarazenen vom Papst gebannt worden, vgl. n. 678, n. 679, n. 680, n. 681, n. 682, n. 683, n. 684 und n. 685. Wahrscheinlich ist der Diakon Petrus identisch mit dem in n. 487 und n. 486 erwähnten Gesandten des Athanasius. Zu weiteren Einzelheiten vgl. n. 719. Zur Datierung vgl. Cilento, der annimmt, daß sich Anfang 882 eine gegen die Sarazenen gerichtete Liga in Süditalien formierte und dies als Hintergrund für den Seitenwechsel des Athanasius ansieht.

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,3 n. 707, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/fdbf2ec4-4447-4b98-bd36-5e3c6e91c7cd
(Abgerufen am 18.08.2018).