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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,3

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Papst Johannes (VIII.) schickt – wie seine Vorgänger – wiederholt Briefe an den magister militum Sergius von Neapel, damit dieser sein Bündnis mit den Sarazenen löse.

Überlieferung/Literatur

Erw.: n. 189; n. 243.

Reg.: IP VIII 422 n. *21; Martin-Cuozzo, Regesti dell'Italia meridionale 438 n. 907.

Lit.: Dümmler, Ostfränk. Reich III2 29; Hartmann, Gesch. Italiens III,2 22 und 33.

Kommentar

Nur aus den beiden angegebenen Erwähnungen und indirekt aus n. 107 wissen wir von den päpstlichen Schreiben an den magister militum. Der Hinweis des Papstes auf Ermahnungen seiner Vorgänger könnte sich auf Briefe Hadrians II. an die Neapolitaner beziehen, in denen er sie und besonders den magister militum Sergius mit Schärfe und unter Androhung des Anathems dazu aufruft, Bischof Athanasius I. aus der Gefangenschaft zu entlassen und ihn in jeder Hinsicht zu unterstützen (IP VIII 445f. n. *60-*63). Zu den Sarazenenbündnissen Sergius' von Neapel vgl. n. 189, n. 190, n. 233, n. 234, n. 239, n. 243, n. 307 und n. 308. Aufgrund der Erwähnung in n. 189 von September 876 ist davon auszugehen, daß die Schreiben in den Jahren davor an den magister militum gesandt wurden.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,3 n. 42, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/fd482d89-d704-48ec-8cbc-123126369561
(Abgerufen am 21.04.2019).