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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,3

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Papst Johannes (VIII.) lädt Erzbischof Sigebod von Narbonne (Siquibbodo archiepiscopo Narbonensi) (mit ähnlichem Wortlaut wie in n. 371) für den 2. Juli zu einer Synode in Langres.

Überlieferung/Literatur

Erw.: n. 371.

Reg.: vgl. J 2377; vgl. JE 3155.

Lit.: Caspar, Register Johanns 103f. Anm. 4; Griffe, Aude 111; Lohrmann, Register Johannes 172.

Kommentar

Das Einladungsschreiben an Erzbischof Sigebod von Narbonne geht als A-pari-Brief aus in der Registerabschrift überlieferten Brief an die Suffraganbischöfe von Arles (n. 371) hervor. Sigebod und die fünf weiteren dort genannten Erzbischöfe Otrannus von Vienne, Aurelianus von Lyon, Robert von Aix, Teutrannus von Tarentaise und Aripert von Embrun (n. 372, n. 373, n. 374, n. 375 und n. 377) erhielten wohl je einen eigenen Brief, der inhaltlich in einigen Punkten von dem erhaltenen Schreiben an die Suffragane von Arles (n. 371) abgewichen sein dürfte. Vgl. n. 371 zu dem im Regest genannten Konzilsort. Die Synode fand schließlich im August in Troyes statt (vgl. n. 405); Sigebod ist auf den erhaltenen Unterschriftenlisten als Teilnehmer aufgeführt, vgl. MG Conc. V 104, 135, 141. Vgl. im Zusammenhang mit Sigebod von Narbonne auch die auf der Synode von Troyes vom Papst wohl auf Bitten des Erzbischofs erlassene Bestimmung gegen Kirchenräuber (n. 421). Zu datieren ist etwa zeitgleich mit n. 371.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,3 n. 376, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/f76cbfd2-553d-4a39-b0e8-3692cbe98054
(Abgerufen am 25.11.2020).