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RI I Karolinger 715-918 (926/962) - RI I,4,3

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Papst Johannes (VIII.) bittet die Bischöfe und Grafen des italischen regnum (episcopis et comitibus Italici regni), für einen sicheren Transport der Einkünfte (aus den päpstlichen Patrimonien in der Germania) Sorge zu tragen.

Überlieferung/Literatur

Erw.: n. 88.

Reg.: –.

Lit.: Perels, Päpstliche Patrimonien 486; Riedner, Patrimonien 11; Maß, Freising Karolingerzeit 185.

Kommentar

Nur aus dem Schreiben des Papstes an Anno von Freising (n. 88), in dem der Bischof an die ihm obliegende Sendung der Einkünfte aus den in der Germania befindlichen päpstlichen Patrimonien, die wohl vor allem in Bayern lagen, erinnert wird, ist bekannt, daß sich Johannes VIII. in dieser Angelegenheit auch an die Bischöfe und Grafen des italischen regnum gewandt hatte. Daneben wird dort ein Brief an Ludwig den Deutschen erwähnt, vgl. n. 54 auch zu Einzelheiten bezüglich der Patrimonien und deren Verwaltung. Zu datieren ist zeitgleich mit n. 54.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

RI I,4,3 n. 55, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/e03cc2af-35bb-4990-9988-72329bd122db
(Abgerufen am 16.10.2019).